Zustand von Roß und Reiter

Erstellt am Freitag, 17.07.2009 um 08:46.

Kurz vor der letzten Etappe noch mal ein Statusbericht von Mensch und Maschine:

Roß

  • Ein paar Tropfen Öl haben der Kette gut getan. Alles läuft weiter rund und geräuschlos.
  • leichte Probleme mit der Elektrik: Die Halterung des Schweinwerfers vorne musste erneuert werden, die alte war durch die Erschütterungen auf den Schotterwegen gebrochen. Hab’s unterwegs ersetzen lassen. Dabei wurde diagnostiziert, dass die Leitung zum Rücklicht im Schutzblech hinten wohl unterbrochen ist.
  • Reifen: Profil noch mehr als ausreichend, obwohl nicht mehr ganz neuwertig.

Reiter

  • Beine: die Schwere wandelt sich langsam in ein gutes Gefühl von Strammheit und Kraft.
  • Allgemeinbefinden: Die Anstrengung ist nicht zu leugnen. Das in den Schlaf Fallen am Abend geht von alleine. Insgesamt aber ist das Befinden sehr gut. Vor allem das Spüren von elementarem Hunger und Durst gibt ein Gefühl von Erdverbundenheit.
  • Gesäß: Es lebe die Ringelblume! – Nein im Ernst: der Tiefpunkt ist überwunden. Roß und Reiter wachsen zusammen.
  • Geistige Verfassung des Radlers: Leichte Abneigung gegen matschige Stellen, mit Sand gefüllte Schlaglöcher und aus dem Waldboden herausragende Wurzeln macht sich breit. Ansonsten sonniges und friedliches Gemüt.

Achja, eines hätte ich fast vergessen: Gestern hat sich ein alter Bekannter wieder bei mir eingefunden: Herpes, der mit den Lippenbläschen. Der kommt immer gegen Ende der ersten Tourwoche, also eigentlich ganz normal. Trotzdem ein Zeichen der großen körperlichen Anstrengung.

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2 Responses to “Zustand von Roß und Reiter”

  1. Regina sagt:

    Hmm, Du musst nicht alles immer wieder wiederholen, also das mit dem Herpes meine ich

  2. ralf sagt:

    Das hatte ich auch wirklich nicht vor. Ich hatte sogar fast vergessen, dass ich ja eine Veranlagung dazu habe. Ich fand es allerdings halt doch bemerkenswert, dass der Herpes auf so einer Tour sich zuverlässig immer wieder auszubreiten versucht. Doch ich habe natürlich auch heuer wieder das passende “Zovirax”-Präparat mit in der Reiseapotheke. Der miese Kerl ist bereits so gut wie erledigt!

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